The Beginning
frostharte Citrussorten
Auspflanzversuche Citrus
Zitrus veredeln
frostharte Palmen
Trachycarpus Sorten
Trachycarpus princeps
frosth.Agaven & Dasylirien
"Bunte" Agaven & Mangaven
'Bunte' Yuccas
grenzwertige Yuccas
blühende Begleitung
Gartengestaltung
Winterschutz
Dünger
Jahreswetter
Schädlinge
LINKS
Literatur
Gästebuch
Impressum
   
 


Hier möchte ich gerne meinen Garten vorstellen.

Am Anfang war das Unwissen...was ist eine Gladiole oder eine Hortensie. Da war an Exoten noch gar nicht zu denken. Auf dem Fensterbrett im Haus so etwas zu halten ist Ok. Eine Kentia-Palme hinterm Sofa stehen habe...auch in Ordnung...aber draußen?

Langsam kam mehr Interesse für das Objekt Garten und damit auch mehr Informationsfluss. Angefangen mit Hanfpalmen (Trachycarpus fortunei) ging es über zu immer mehr Palmen und auch Citrus, bis man es eine Sammlung nennen konnte.

Manchmal macht sich ein Hobby einfach selbständig...aber ich genieße das Ergebnis gerne täglich!


Foto Frühjahr 2005
Gleicher Nachbarsgarten "unbehandelt"

Dann kam Neugierde, Interesse, das Hobby "Exoten-Garten" war erwacht und wurde in die Tat umgesetzt in langsamen Schritten...2 Trachycarpus fortunei verstärkten die Yucca gloriosa.


Foto April 2007, die hintere Hanfpalme wurde August 2005 ausgepflanzt
Foto 2007, die vordere Hanfpalme wurde April 2007 ausgepflanzt

Da das Interesse an frostharten Palmen und frostharten Citrusgewächsen stieg, musste der Garten umstrukturiert werden.

Ein weiterer Grund war die Unansehnlichkeit des kleinen Rasenstückes, da (wie sich später herausstellen sollte) die Wurzeln der Hecke rechts (Liguster) und der Hecke zum Gehweg (Buchenhecke) sich bereits weit unter dem Rasen vorgewuchert hatten.

Der Rasen wurde also abgetragen und die Wurzeln der Hecken abgestochen bzw. ausgegraben (eine Mordsarbeit besonders beim Liguster).

Eine zurecht geschnittene Rizomsperre hindert die Hecke nun am erneuten Einwachsen in die Beete.


Wurzelwerk, Rasenabhebungen in Müllsäcken
Säcke und Kübel mussten nachher durchs Haus getragen werden.

Nachdem die Erde von Heckenwurzeln befreit, der Rasen abgetragen und die Rizomsperre gesetzt und eingegraben war, wurden die Kamelien rechter Ecke ausgegraben und vor die Buchenhecke gepflanzt.
Ihre Wurzeln waren stark verschlungen mit denen der beiden Hecken und konnten sich kaum entwickeln.

Dadurch ließ sich auch das schlechte Wachstum und mangelhafte Blütenbild erklären.
Sie wurden einfach erstickt durch die Heckenwurzeln. Mittlerweile (Oktober 2008) ist an allen Kamelien ein starkes Wachstum zu sehen und auch eine Menge an großer Blütenknospen lassen viel Gutes erwarten.

Eine Kamelie die vorher noch nicht geblüht hatte, blühte dieses Jahr (Sept. / Okt.) das erste mal.

Nach der Knochenarbeit ging es an die Gestaltung....


Durch die Granitplatten war es möglich sich durch den Matsch zu bewegen
Ohne Rasen sah es erstmal ziemlich leer und schmutzig aus!

Randsteine bildeten die Mitte und bestimmten die Kieshöhe
Ein Flies lässt das Wasser ablaufen und verhindert die Unkrautbildung

Nachdem man wußte, wie es aussehen sollte und es sich eine bekieste Mitte gebildet wurde, die auch mal für einen Liegestuhl reicht unter Palmen, standen etliche Fahrten zur nächstgelegenen Kiesgrube an.

Dort habe ich mir meine Kieskörnung ausgesucht und diese in Maurerkübeln nach Hause gefahren und in die Mitte eingebracht. Die Mitte mit feinerem (Fluss)Kies auszuschütten bereue ich bis heute nicht.

Wenn Drainage für die Palmen gebraucht wird, nimmt man es einfach aus der Mitte weg.


Foto Anfang Mai 2008, nach der Umgestaltung
Foto Juni 2008, Der Mohn wich einer Butia eriospatha
Foto 11.08.2008, der Garten mit einer kräftigen Butia capitata in der rechten Ecke als neues Findelkind.Foto 20.07.2009, größte optische Veränderung ist das Beschneiden der Yucca und der Tausch der eingegangenen Butia gegen eine Trachy wagnerianus.

In der linken unteren Ecke ist, durch das Ableben zweier Palmen im Winter 2008 / 2009 bedingt, ein Kiesbeet für Yuccas und Agaven enstanden. Auch 2 Dasylirien (wheeleri) und eine Tritrinax campestris sind dort untergebracht.

Das Kiesbeet wird regengeschützt ab Ende Oktober und der Kies heizt sich im Sommer erheblich auf, da es dort vollsonnig angelegt ist.