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Nach dem harten Winter 2008 / 2009 mit einigen Ausfällen und teilweise starken Schäden an den Pflanzen, wollte ich mehr Beständiges im Garten haben.

Ich legte dafür in der Woche vom 06.03. bis 13.03.2009 ein Wüstenbeet an. Der gewählte Standort ist vollsonnig, an den Eckpunkten sind bereits eingeschlagene Metallhülsen vorhanden, um einen Regenschutz über Winter zu errichten und die dort zum Auspflanzen gewählten Pflanzen sollen alle tiefe Frosttemperaturen um -15 Grad vertragen.

Die gekauften Pflanzen bestanden aus jüngeren Exemplaren der Sorten, da ältere Exemplare einfach zu teuer sind, um eine erste Erfahrung zu machen. Es hatte auch den Vorteil, dass man die Pflanzen eben in ihrer Entwicklung sehen kann.

Eine Yucca mit Stamm kaufen kann schließlich jeder, oder?

Foto 13.03.2009, frisch angelegtes Kies- / WüstenbeetFoto 29.08.2009. Es hat sich einiges getan in 5 Monaten.

Um das Beet wurde eine Begrenzung aus Steinen gezogen, die den Kies halten soll.

Das Anlegen erfolgte, indem die gekauften Pflanzen aus ihren Töpfen geholt wurden und anschließend auf die im Beet befindliche Erdschicht gesetzt wurden.
Anschließend wurde mit Kies (Kiesgrube) die Pflanze abgedeckt, so dass der Wurzelhals bedeckt ist und nur anfänglicher Stamm und Blätter rausschauen. Die Yuccas & Co. wurzeln jetzt in das Erdreich hinein und es besteht eine etwa 10 - 15 cm hohe Kiesdrainage, die verhindert, dass die Wurzeln Schaden nehmen.

Der Kies wärmt sich äußerst gut in der Sonne auf und speichert ähnlich einer Hauswand die Wärme länger und gibt sie nach und nach erst wieder ab.