Hier möchte ich mich eher den grenzwertigen Yuccas widmen, denen man eine erfolgreiche Auspflanzung eher nicht zutraut oder sie ihnen abspricht.
Als Ergebnis mag hier durchaus ein Mißerfolg stehen, jedoch muss ich zum einen alles selbst mal versuchen und zum anderen habe ich auch vor, schützende Maßnahmen zu ergreifen, um diese Grenzwertigkeit auszuloten bzw. im Sinne der Pflanze zu begünstigen.
Grenzwertig sind für mich Yuccas, die eher nur -12 Grad aushalten können laut Literatur.
Ich möchte hier aber auch weiter Yuccas dokumentieren, die in meinen Augen was Besonders haben.
Yucca Thompsoniana, rostrata, glauca & Co. habe ich weiterhin in Kultur, sehe nur aus Gründe der Übersichtlichkeit und des Zeitbedarfes von einer fortgesetzten Dokumentation ab.
Yuccas sind eine pflegeleichte und vor allem
frostharte Bereicherung für den exotischen Garten. Die meisten benötigen
allerdings einen Regenschutz ab Oktober / November.
Die Frostgrenzen gehen in der Regel von -8 bis -20 Grad.
Winter-Feuchtigkeit
und Frostgrade bedingen in Kombination und Verhältnis bei Yuccas (wie
auch bei Palmen und Agaven) das Über- oder das Ableben der Pflanze.
So
kann eine Yucca durchaus eine höhere Winterfeuchte aushalten, wenn sie
aufgrund von Schutzmaßnahmen nur geringen Frostgraden ausgesetzt ist.
Umgekehrt, kann eine Yucca auch stärkeren Frost aushalten, wenn sie trocken Überwintert wird.
Yuccas haben in Töpfen die gleiche Frosthärte, wie ausgepflanzt!
Das Wachstum einer getopften Yucca, hinkt einer ausgepflanzten Yucca jedoch erheblich hinterher.